Vereinsmitglieder berichten:

So wurden wir Imker

Inga, Jahrgang 1977

 

"Endlich Bienen!"... war mein Dauersatz 2014, denn endlich bekam ich meine eigenen Bienenvölker!
Schon immer haben mich Bienen fasziniert und 2014 ergab sich schließlich die Möglichkeit eigene Bienen zu halten.
Viel Theorie und Recherche waren mein "Bienenanfang" und wurde durch praktische Arbeit an Bienenvölkern mit Hans im Sommer 2014 vollends zu meiner Leidenschaft.
Den Duft nach Wachs und Honig und das Summen um mich herum möchte ich nie mehr missen!
Auch mein Sohn ist mit von der Partie und gemeinsam staunen wir immer wieder vor dem Flugloch und bewundern unsere fleißigen, niedlichen Insekten....... unsere "Mitarbeiterinnen"!
Die Bienen lassen mich nicht mehr los, denn sie sind einfach wundervoll!

Jan-Hinrich, Jahrgang 1974

 

Im Frühjahr 2008 berichtete meine Frau mir, dass der Mann einer Arbeitskollegin imkert. Bei ihm konnte ich das gesamte Bienenjahr die erforderlichen Arbeitsschritte bei der Hege und Pflege der Immen kennenlernen und auch selber ausprobieren. Im September 2009 nahm ich deshalb im Vorwege schon an einer Honigschulung, die über den Imkerverein angeboten wurde, teil. Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich im darauf folgenden Jahr auf jeden Fall selber Bienen haben werde. Ich trat zu diesem Zweck dem Imkerverein Buchholz bei.

Ab Januar 2010 nahm ich an einem Imkerkursus bei Clemens Tandler im Kiekeberg- Museum teil. Noch während des Kurses kaufte ich mir im April zwei Bienenvölker. Als ich die Beuten auf meinem Stand aufgestellt hatte, begann meine imkerliche Praxis als Bienenvater. In den ersten Monaten war ich wohl alle drei Tage bei den Immen.

Jens Ulrich, Jahrgang 1968

 

Erst habe ich  meinem Schwiegervater gelegentlich geholfen und als dieser dann im Jahr 2000 seine Völker nicht mehr betreuen konnte, hatte ich plötzlich, von heute auf morgen, eine komplette Imkerei an den Hacken. Was nun? Weitermachen oder abwickeln?  Ich dachte, wenn Schwiegervater jetzt noch seine Bienen verliert geht es ihm noch schlechter und so stürzte ich mich auf die Imkerei. Zum Glück gab es immer Hilfe  von meinen Imkerkollegen aus dem Dorf und so erlernte ich Stück für Stück aus der Praxis heraus das Imkern.

Da ich selber reiner Schreibtischtäter bin, finde ich hier Ruhe und Ausgleich und so entwickelte ich langsam Freude an der Imkerei. Als Erfolg meiner Arbeit habe ich hier Zentnerweise Honig geerntet und nicht wie in meinem Beruf Berge von Papier erzeugt.

Mittlerweile lernt die nächste Generation das Imkern, meine beiden Söhne sind es jetzt,die reinwachsen.

Petra, Jahrgang 1960

 

„Eigentlich“ wollte ich Wildbienen schützen und fing an, geeignete Blumenstauden in unseren Garten zu pflanzen.

Dann hörte ich von einem Imkerlehrgang und wollte mich „eigentlich“ nur über die Honigbiene informieren. Schließlich ist sie die bekannteste Bienenart.

Das Resultat: seit 2002 summen mehrere Bienenvölker in unserem Garten, gleichzeitig nutzen diverse Wildbienenarten als Gäste und „Hotelbewohner“ unseren Garten. Jetzt möchte ich das interessante Treiben der Bienen nicht mehr missen und freue mich jedes Jahr auf weitere Erfahrungen mit diesem faszinierenden Wesen.



Hans, Jahrgang 1948

 

Seit 1982 habe ich eigene Bienen. Zuvor hatte ich an einem Anfängerlehrgang bei einem Verein in Hamburg teilgenommen. Meine ersten Bienen bekam ich danach von meinem Vater.

 

Heute habe ich 10 Bienenvölker

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